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Wie Frauen erfolgreich netzwerken
"Generation CEO" - Wie Frauen erfolgreich netzwerken
Ein Bericht aus der Financial Times Deutschland über das Managerinnen-NetzwerkSie sind gut im Geschäft, haben noch viel vor - und sind weiblich. Die Managerinnen der "Generation CEO" finden auf ihrem Weg nach oben gleichgesinnte Frauen. Die Businessfrauen wissen, dass sie auf dem Weg in die Chefetagen Verbündete brauchen - aber nicht irgendwelche. Es sind die Starken, die Etablierten, die einen weiterbringen. Die tummeln sich sonst eher in "Old Boy Networks". Die rarer gesäten erfolgreichen Managerinnen müssen sich schon gezielt suchen.
"Ich bin es gewohnt, bei einem Kongress mit 86 Managern als einzige Frau zu erscheinen", sagt Hilka Schneider. "Es darf doch nicht normal sein, als Frau immer Exotin zu sein." Und weil es den meisten hier so geht wie Schneider, ist es für die Juristin exotisch, bei einem Business-Event unter ihresgleichen zu sein. Dabei geht es den Managerinnen nicht darum, sich von Männerzirkeln abzusetzen. "Wir wollen keine Parallelwelt", sagt Investmentbankerin Maren Lorth. Fast all ihre Kunden und Kollegen sind männlich. Aber die alten Seilschaften sind für sie nicht mehr die Festung, die es unbedingt zu erobern gilt, um voranzukommen. Die Controllerin Julia Zantke ergänzt: "Ich kicke mit den Kollegen - weil ich leidenschaftlich gern Fußball spiele", sagt die Controllerin. "Als Frau habe ich den Vorteil, dass ich mir aussuchen kann, was ich mitmache und was nicht." Bei der Wahl des Netzwerks gehen die Managerinnen selektiv vor. Gute Netzwerke brauchen Zeit", sagt Ines Kolmsee. Die Chefin der börsennotierten SKW Metallurgie gehört dem ersten Jahrgang der Generation CEO an. "In diesem Zirkel sind wir wirklich zusammengewachsen." Nur die gegenseitige Förderung müsse noch besser funktionieren: Frauen müssen über ihren Schatten springen und sich sagen: Das ist eine kompetente Frau. Die hole ich."


